Skip to content

ALESTE Barolo 2013

 

Verkostungsnotiz
ALESTE 2013 ist das Resultat eines klassischen Jahrgangs. Seine komplexe Aromenintensität kommt mit jedem Schwenken des Glases noch besser zum Ausdruck: Düfte orientalischer Gewürze, Eichenholz, schwarzer Beeren ebenso wie die für frischere Jahrgänge typischen, floralen Noten, die an Rosen- und Hibiskusblätter erinnern. Darüber hinaus zeigen sich feine Anflüge von Zigarre, Zedernholz, Lakritz und weißem gemahlenen Pfeffer.


Dominiert von Aromen dunkler Kirsche, Himbeere und Brombeere wird das Volumen am Gaumen schnell spürbar. Es handelt sich um einen Wein, der die Sinne kitzelt. Ein Wein, der vibriert und Persönlichkeit hat, der mit seiner frischen Säure dezent die opulenten Tannine durchbricht


ALESTE 2013 ist ein Barolo von einer besonderen Langlebigkeit, im Moment gibt er sich noch etwas verschlossen und
widerspenstig, er erfordert eine gewisse Geduld. Obwohl er noch sehr jung ist, ist seine Struktur bereits sehr präsent, was ihn schon heute extrem vollständig macht. Dennoch wird er erst in 12 – 15 Jahren sein ganzes Potenzial erreicht haben.

 

Bewertungen Jahrgang 2013
Wine Advocate 97 points
James Suckling 95 points
Vinous 97+ points
Wine Spectator 94 points
Wine Enthusiast 97 points
Falstaff 97 Punkte
Vini Buoni d`Italia 3 stelle
I Vini di Veronelli 3 stelle
International Winereport 97 points

 

Download Weinbrief

 

Weinjahr 2013
Insgesamt zeichnete sich die Saison durch einen zweigleisigen Verlauf aus: auf eine erste, kühle und regnerische Phase folgte eine zweite, wärmere und trockene, die die Vegetation wieder antrieb und zu sehr befriedigenden Resultaten führte.


Der Austrieb fand in einem Zeitraum statt, der durch niedrige Temperaturen und häufige Niederschläge geprägt war, wodurch wir einen ernsten Qualitätsverlust befürchteten. Mit dem Nahen der Blüte besserten sich die Wetterbedingungen und so ergab sich ein guter Fruchtansatz. .

Eine wirkliche Wende trat im Juli mit einer Phase stabilen Wetters ein. Warme und sonnige Tage bis in den Oktober hinein begünstigten die Phenolsynthese. So konnten wir den im Frühling registrierten Rückstand weitgehend aufholen.


Die kühlen Nächte während der letzten Momente der Reifeperiode haben darüber hinaus zur hervorragenden Entwicklung der für den Nebbiolo so typischen Eigenschaften beigetragen, die Trauben erreichten ein optimales Qualitätsniveau.


Abschließend können wir sagen, dass die Arbeit in den Weinbergen eine Herausforderung war, aber die richtigen Entscheidungen in Reaktion auf Klima und Wetterbedingungen und die Nutzung des optimalen Zeitraums für die jeweilige Arbeit im Weinberg haben zweifellos den Unterschied gemacht. Wo die grüne Lese und der Laubschnitt im richtigen Moment und mit der richtigen Methode erfolgten, haben wir Trauben erhalten, die einen strukturierten und langlebigen Wein hervorbringen, so dass 2013 ein optimaler Jahrgang entstand.

 

Jahrgang

 

sibi et paucis

powered by webEdition CMS