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LE VIGNE Barolo 2013

 

Verkostungsnotiz 
Der Jahrgang 2013 zeichnet sich durch eine reiche Palette floraler Düfte aus, die sich majestätisch aus dem Glas erheben: Rose, Lavendel, Veilchen und Pfingstrose. Außerdem balsamische Noten von Gewürzblättern, Holz und Tee.


Le Vigne Barolo ist breiter und zugänglicher als sein Bruder ALESTE. Er ist eine wahre Freude am Gaumen, er füllt den Mund aus und befriedigt auf ganzer Linie. Er ist von guter Struktur, sehr ausgewogen mit anhaltenden Tanninen. Auch für diesen Wein steht fest: Die Zeit ist sein einziger Verbündeter. Aktuell ist der Wein durch seine Jugend bedingt noch etwas verschlossen, aber mit etwas Geduld und mit jedem Schwenken im Glas öffnen sich am Gaumen weitgefächerte Noten von dunkler Frucht, Tabak, Eukalyptus und Minze.


Im Moment ist dieser Wein im Vergleich zu der Entwicklung des ALESTE sicherlich direkter und großzügiger, prinzipiell braucht er weitere sechs bis acht Jahre Geduld. Im Nachhall zeigt sich der Le Vigne Barolo lang und anhaltend, mit den für diesen Jahrgang typischen reifen und runden Tanninen. Seine Komplexität steht an erster Stelle. Ein Wein, dem man nur schwer widerstehen kann.

 

Bewertungen Jahrgang 2013
Wine Advocate 96+ points
James Suckling 96 points
Vinous 98 points
Wine Spectator 95 points
Wine Enthusiast 97 points
Falstaff 96 Punkte
Vini Buoni d`Italia 4 stelle
I Vini di Veronelli 3 stelle
Vitae - Rivista AIS 4 viti
International Winereport 97 points

 

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Weinjahr 2013
Insgesamt zeichnete sich die Saison durch einen zweigleisigen Verlauf aus: auf eine erste, kühle und regnerische Phase folgte eine zweite, wärmere und trockene, welche die Vegetation wieder antrieb und zu sehr befriedigenden Ergebnissen führte.


Der Austrieb fand in einem Zeitraum statt, der von niedrigen Temperaturen und häufigen Niederschlägen geprägt war, wodurch wir zunächst einen ernsten Qualitätsverlust befürchten mussten. Mit dem Herannahen der Blüte besserten sich die Wetterbedingungen jedoch zunehmend, und es ergab sich ein guter Fruchtansatz.


Eine wirkliche Wende trat im Juli mit einer Phase stabilen Wetters ein. Warme und sonnige Tage bis in den Oktober hinein begünstigten die Phenolsynthese. So konnten wir den im Frühling registrierten Rückstand weitgehend aufholen.


Die kühlen Nächte während der letzten Reifeperiode haben darüber hinaus zu einer hervorragenden Entwicklung der für den Nebbiolo so typischen Eigenschaften beigetragen. Die Trauben erreichten schlussendlich das optimale Qualitätsniveau.


Abschließend können wir sagen, dass die Arbeit in den Weinbergen eine Herausforderung war. Dennoch haben die richtigen Entscheidungen als Reaktion auf Klima und Wetterbedingungen sowie die Nutzung des optimalen Zeitraums für die jeweiligen Arbeiten im Weinberg zweifellos den Unterschied gemacht. Wo die grüne Lese und der Laubschnitt im richtigen Moment und mit der richtigen Methode erfolgten, haben wir Trauben erhalten, die einen strukturierten und langlebigen Wein hervorbringen konnten, sodass 2013 ein optimaler Jahrgang entstand.

 

Jahrgang

 

sibi et paucis

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