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VALMAGGIORE Nebbiolo d’Alba 2016

 

Verkostungsnotiz
Der Nebbiolo d'Alba Valmaggiore 2016 ist ein stilvoller Wein, was durch die natürliche Eleganz und die Komplexität seiner Eigenschaften unterstrichen wird.


Die Farbe besticht durch ein edles Rubinrot mit ersten granatfarbenen Reflexen.

 

Der Duft ist reich und komplex, die Noten erinnern an Iris und Kräuter, es folgen fruchtige Noten wie Wald-Erdbeeren, Granatapfel und Himbeere sowie Himbeerbonbons. Schließlich die weiterentwickelten Fruchtnoten von Konfitüre aus roten Früchten, getrockneten Aprikosen und würzige Noten, hier hauptsächlich Zimt und Vanille.

Abschließend vervollständigen die ätherischen Nuancen den Reichtum dieses Weines.


Der Geschmack ist warm, trocken, elegant und mit einem langen aromatischen Nachhall. Alkohol und Säure stehen erfolgreich mit der erlesenen Feinheit der Eigenschaften in Harmonie und mit der Zeit wird der Wein seine Perfektion erreichen.


Nebbiolo d'Alba steht für die Noblesse unter den Weinen. Vollendet, maßgebend und harmonisch.

 

Bewertungen Jahrgang 2016
James Suckling 91 points
Wine Spectator 90 points

 

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Weinjahr 2016
Der Winter war 2016 mild und niederschlagsarm, die ersten Wochen des neuen Jahres sehr trocken. Ende Februar setzten die überwiegend von Regenfällen bestimmten Niederschläge ein.


Der Frühling war vor allem in April und Mai kühl und z.T. sehr regnerisch, im Mai trat die ansonsten übliche vorsommerliche Hitze diesmal nicht ein.


Der Sommer erwies sich als wechselhafte Jahreszeit: die ersten Wärmeschübe trafen Ende Juni ein. Kurze warme Perioden von 5-7 Tagen wechselten sich mit unmittelbar auftretenden Gewittern ab, welche die Temperaturen wieder abmilderten.


Erst Ende August änderte sich dieser klimatische Rhythmus. Die zweite Augusthälfte und der ganze September bescherten bessere Tage, bevor das Herbstklima mit warmen Tagen und Temperaturen bis zu 30°C sowie frischeren Nächten eintrat.


In den Weinbergen in Langhe und Roero folgten die vegetativen Phasen der Reben dem Klimaverlauf: die fehlende Kälte im Winter führte zu einem vorgezogenen Austrieb, gefolgt von einer langsameren vegetativen Periode. Blüte und Fruchtansatz fanden leicht verspätet, aber regelmäßig statt, so dass die Fruchtbarkeit des Jahrgangs positiv beeinflusst wurde.


Im Sommer verlangsamte sich die Vegetation weiter, und so setzte der Farbwechsel 13-15 Tage später als im Vorjahr ein. Je nach Lage und Ausrichtung der Parzellen hat diese Verspätung sowohl die Endphasen der Reifung, wie auch die jeweiligen Leseperioden der Trauben beeinflusst.


Die Lese fand vom 1. bis 10. Oktober statt.

 

 

 

Jahrgang

 

sibi et paucis

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