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Barbera d’Alba 2019

 

Verkostungsnotiz

Das kühle Anbaujahr 2019 bescherte uns einen Barbera mit schöner Säure, kräftigen Aromen schwarzer Früchte und mineralischen Elementen.

Der Wein zeigt die für Barbera so typische edle, tiefviolette Tönung. Seine Nase offenbart Aromen schwarzer und roter Früchte, abgerundet von Noten von neuem Holz (wenn auch sehr dezent bei 25% neu). Obwohl 2019 nicht den Körper und die Duftintensität von Jahrgängen wie 2015, 2011 oder 2007 hat, bringt er die klassische Seite des Barberas schön zur Geltung.

Am Gaumen ist er lebhaft: Seine hellen Geschmacksnoten hüpfen auf die Zunge. Der Barbera 2019 lässt sich wunderbar zu deftigen Speisen genießen, wie etwa Schweinebraten oder Lasagne mit Béchamelsauce.

Dies ist ein fokussierter, geradliniger Barbera von großer Reinheit.

Bewertungen Jahrgang 2019

 

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Weinjahr 2019

Ein Niederschlagreicher Winter und vorgezogener Frühling füllten die Wasserreserven und der Austrieb fand im späten März zum normalen Zeitpunkt statt.

Die Sommerhitze setzte nach der Blüte gegen Ende Juni ein, was für den Fruchtansatz von Vorteil war.

Der Rest des Vegetativen Zyklus‘ war kühler als im Durchschnitt mit Ausnahme weiterer 10 Tage moderater Hitze vor dem Farbumschlag. Sporadische Regenfälle während des gesamten Sommers erfrischten die Pflanzen und die Bodenvegetation.

 

Ein Starkregen am 5. September brachte im Barolo- und Barbaresco-Gebiet Hagelschlag, wobei unsere Weinberge zum Glück verschont blieben: der Hagel machte 500 Meter vor der Lage Baudana in der Gemeinde Serralunga d‘Alba halt.

Ab dem 6. September und bis zum Ende der Erntezeit waren die Wetterbedingungen mit warmen, trockenen Tagen und kühlen, belebenden Nächten perfekt. Die Weinberge, wo Trauben für Barbera und Valmaggiore gedeihen, befreiten sich vom überschüssigen Regen, trockneten innerhalb weniger Tage komplett aus und setzten zügig ihre Reise Richtung Reife fort.

Solche Bedingungen kommen sowohl Barbera als auch Nebbiolo zugute, da sie für ein optimales Gleichgewicht zwischen Frucht und Säure sorgen.

 

Die Lese fand vom 23. September bis 5. Oktober statt.

 

Jahrgang

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