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LE VIGNE Barolo 2018

 

Verkostungsnotiz

Das warme, jedoch nicht heiße Jahr 2018 bescherte uns einen sehr feinen Barolo Le Vigne mit exzellenter Struktur.

Sein Bouquet ist kräftig, jedoch nicht explosiv, ausgeglichen und offen, und steigt aus dem Glas mit Gewürznoten, die schwarze und rote Früchte einrahmen.

Am Gaumen ist der Wein offen und verlockend, und erinnert an Jahrgänge mit ähnlichen Wetterbedingungen wie 2012 und 2015. Seine Tannine sind reif, lebendig und seidig, und er ist vollmundig, ohne zu beschweren.

Seine frische Säure und sein langes, mineralisches Finale vervollständigen sein Profil.

 

 

Bewertungen Jahrgang 2018
Vinous 93 points 
James Suckling 95 points 
Weinwisser 18+/20 Punkte 
 
 
 
 

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Weinjahr 2018

Nach dem brütend heißen Anbaujahr 2017 begann 2018 mit einem schneereichen Winter und Frühlingsniederschlägen, die den trockenen Boden wieder mit Wasser versorgten. Das nasse Wetter dauerte bis in den April hinein, was die Arbeit in den Weinbergen erschwerte und das Austreiben der Knospen leicht verzögerte.

Die Blüte fand unter normalen Bedingungen statt. In unserem Anbaugebiet gab es einige heftige Regenfälle zu Beginn des Sommers, was zu einer hohen Luftfeuchtigkeit führte. Wir mussten uns große Mühe geben, um die Gesundheit der Reben zu sichern, da Falscher Mehltau ohne eine gezielte und regelmäßige Behandlung eine wahre Bedrohung darstellen kann.

Die grüne Weinlese wurde für fast alle Rebsorten unerlässlich, um die beste Qualität der Beeren zu erreichen. In den Weinbergen war überlegtes Handeln gefragt, damit eine ausgewogene Lese stattfinden konnte. Die Beeren waren im Sommer langsam herangereift, dank einem Anstieg der Temperaturen ab Mitte Juli und langanhaltendem warmen Wetter, was das eine spätere Lese ermöglichte.

Der Zeitpunkt der Lese war normal im Vergleich zu der verfrühten im Vorjahr und die Qualität der Beeren höher als in den vergangenen Jahren.

Zusammenfassend kann man die Weinlese 2018 als eine typische Lese mittleren Ertrags beschreiben, die den Weinbauern höchste Aufmerksamkeit in ihrer Arbeit in den Weinbergen abverlangte. Um gute Ergebnisse zu erzielen, war vor allem mehr Handarbeit gefragt. Letztendlich war das Ergebnis besser als zu Beginn erwartet.

 

Die Lese fand vom 2. bis 22. Oktober statt

 

Jahrgang

 

sibi et paucis

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