
- Dolcetto d'Alba DOC
- Dolcetto 100 %
- Spontangärung
- Mazeration und Gärung in offenen Stahl-Bottichen
- Malolaktische Gärung und Reifung im Stahltank
- Flaschenreife mind. 3 Monate
- Weinberge in: Monforte d'Alba: Cascina Pe Mol und Castelletto
Novello: Ravera und Rocche di San Nicola
Barolo: Rivassi - Alkoholgehalt: 12,5 %
- Optimale Trinkreife:
2026 - 2030
Dolcetto d’Alba 2025
Verkostungsnotiz
Im Glas zeigt dieser Dolcetto sich tief violett. In der Nase treten rote und schwarze Früchte in den Vordergrund, mit einem deutlichen Einfluss von Blaubeere. Mineralische Noten und Walddüfte vervollständigen das Bouquet.
Am Gaumen dominieren die Früchte, insbesondere die Blaubeere, deren säuerliche Komponente prägnanter wirkt als die süße. Die feinkörnigen, jedoch reifen Tannine verleihen dem Wein eine edle Struktur.
Im Vergleich zu anderen Jahrgängen, wie etwa 2022 oder 2023, fällt dieser Dolcetto weniger konzentriert aus, obwohl er seinen Vorgängern geschmacklich in nichts nachsteht.
Seine belebende Säure schenkt ihm einzigartige Harmonie. Sein Nachhall ist lang, mit säuerlich-hellen Fruchtnoten und reifen, weichen Tanninen.
Bewertungen Jahrgang 2025
Weinjahr 2025
Der milde, Niederschlagreiche Winter sorgte für exzellente Wasserreserven, die sich für die gesamte Saison als überaus nützlich erwiesen, denn 2025 zeichnet sich in erster Linie durch zwei Hitzewellen aus: die erste zu Beginn der Blüte, wodurch die zukünftige Produktion eindrucksvoll homogen wurde, und die zweite von Ende Juli bis Mitte August mit Temperaturen bis zu 40°C.
Es ergab sich jener „leichte Stress“, der abgesehen vom Anstieg der Qualität (stärkere Konzentration) einen perfekten Gesundheitszustand bewirkte.
Dies war der für den Jahrgang entscheidende Moment, eine auf den ersten Blick für die Pflanzen kritische Phase, welche aber durch die guten Wasserreserven in den tief gelegenen Erdschichten überwunden wurde.
Zu den sanften Niederschlägen in Winter und Frühling gesellen sich das zielgerichtete Weinberg- management: Einbringen orga- nischer Substanzen in den Boden, aufmerksame Bearbeitung des Blätterdachs (Vermeidung exzessiven Entlaubens) und Pflege der Rasenflächen zwi- schen den Rebreihen zur Eindämmung von Boden- temperatur und Wasserverlust.
Der September startete mit günstigen Wetterbedingungen. Dank der optimalen Reife konnten wir am 4. die Lese starten, die die gesamte folgende Woche andauerte.
Die Trauben zeichneten sich durch optimale Gesundheit und einer außergewöhnlichen Aus- gewogenheit aller Komponenten aus: Zucker und Säure inbegriffen ließen in unserer Vorstellung einen reichen, frischen, fruchtigen und ausgewogenen Wein entstehen. Dieses Resultat wird auch durch den von Natur aus niedrigen Ertrag begünstigt, der sich hauptsächlich aus der geringeren Fruchtbarkeit der Knospen im Frühling ergab, und einer Homogenität, wie man sie selten erlebt.
Die Lese fand vom 4.- 9. September statt.