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VITE TALIN Barolo 2016

 

Die Familie.Vier Jahre nach dem Erscheinen der ersten Flasche des Jahrgangs 2013 bestätigt Vite Talin ihre Eigenschaften als besondere, unverkennbare Rebsorte, deren Früchte jede Saison aufs Neue mit dem Terroir um die Wette strahlen.

Wie ihre Trauben sind auch ihre Beeren von geringer Größe, kräftiger Farbe und von einem intensiven Duftfilm umgeben. Auch die Pflanze ist eher zierlich und trägt weniger Früchte. Ihre Blätter sind besonders rau und dick und stärker gezackt. Dies sind die wichtigsten Merkmale dieses Barolo, der die Familie der Rotweine des Hauses Sandrone vervollständigt.

 

Der Winter, der das Anbaujahr 2016 früher als gewöhnlich beginnen ließ, war mild und verregnet. Januar und die ersten Februarwochen zeichneten sich durch insgesamt trockenes Wetter aus, woraufhin die ersten Regenfälle gegen Ende Februar recht spät eintrafen. Der Regen hielt die folgenden Monate über an, was einen langen, kühlen Frühling zur Folge hatte. Aufgrund dieser Kälte hat sich die Vegetationsperiode im Vergleich zum Durchschnitt um ca. zehn bis fünfzehn Tage verspätet.

Die Blütezeit traf rasch und zeitig ein, und kann von Sandrone nur als perfekt bewertet werden, da sie die natürliche Entwicklung von Vite Talin bis hin zur Ernte positiv unterstützt hat. Die Ausreifung der Trauben verlief harmonisch, fast ein wenig verfrüht, was eine generelle Einheitlichkeit gewährleistete – von Rebe zu Rebe, von Traube zu Traube und von Beere zu Beere.

So konnte sich jenes Gleichgewicht einstellen, welches die ideale Säure der Beeren ausmacht. Auch die Lese erfolgte früher als üblich: die Trauben für Vite Talin gehörten zu den dem am frühesten geernteten Sorten. Insgesamt kann 2016 als ein Jahr angesehen werden, in dem das Wetter eine wichtige Rolle gespielt hat:

Die Vegetationsperiode war kürzer, was letztendlich jedoch zur Homogenität der Trauben und zur für Sandrone so typischen Eleganz beigetragen hat.

 

 

Bewertungen Jahrgang 2016
Vinous 98 points 
James Suckling 97 points
Wine Spectator 97 points 
Falstaff 98 Punkte 

 

 

 

 

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Warten können. Der Wetterverlauf des Jahres 2016 hatte einen starken Einfluss auf die Tannine, welche, auch heute noch, sehr kräftig sind, ein charakteristisches Merkmal jener Jahre, deren Weine sich durch intensives Aroma, Konzentration und Tiefgründigkeit auszeichnen.

Am Gaumen entfalten sich Noten von Holz und Schwarzkirschen, die noch ein wenig Zeit brauchen werden, um mit der Säure und den dominanten Tanninen zu harmonisieren. Dies ist ein Barolo, der das Potential hat, sich zu verfeinern und dessen Aromen bereits eine Idee von dem vermitteln, was einen großen Wein ausmacht: Eleganz, Komplexität und Langlebigkeit.

Jetzt ist es an der Zeit zu warten, dass die majestätische Struktur dieses Weines seine einzigartigen Aromen zum Vorschein kommen lässt, mit der Gewissheit, dass er jene Charakterstärke zeigen wird, die einzig dieser Barolo entwickeln kann.

 

Somit hat der Winzer wieder aufs Neue seine Fähigkeit bewiesen, den richtigen Moment auszuwählen, stets abgestimmt auf die natürliche Entwicklung der Trauben. Die Zeit wird nun verstreichen und die erwarteten Ergebnisse bringen, dank einer einzigartigen Rebsorte, guter Wetterbedingungen und der langjährigen Erfahrung des Winzers.

 

Tag der Lese: 2. Oktober 2016

Alkoholgehalt: 14,5%

 

 

 

 

Jahrgang

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